Die Bionik untersucht Problemlösungen der Natur auf ihre Übertragbarkeit auf technische Aufgabenstellungen. Mit additiven Fertigungsverfahren, etwa mit dem 3D-Druck, ist dieses Abgucken von der Natur inzwischen fast selbstverständlich geworden.

Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus einem Elefantenschädel. Alles ist aus Knochensubstanz „gebaut“, das Volumen besteht aber zum größten Teil aus Luft. Veröffentlicht im Jahr 2000 in „Bionik“ von Prof. Dr. Werner Nachtigall und Kurt G. Blüchel bei DVA hat man damals wohl noch nicht ahnen können, daß sich eine solche Konstruktion zwei Jahrzehnte später aus nahezu beliebigen Werkstoffen nachbauen lassen würde.

Die 3D-Druck-Technik erlaubt es uns, manche Merkmale biologischer Materialien in heutige Komponenten „einzubauen“:

  • Das ultraleichtes Gewicht.
  • Schichtweiser Aufbau.
  • Schwammartige Strukturen.
  • Mehrkomponenten-Fähigkeit.
  • Eingebaute Funktionalitäten.
  • Recycling-Vorteile.

Das Addieren Schicht für Schicht, wie beim Aufbau einer Sahnetorte, erlaubt Strukturen mit Kavitäten, die früher kaum zu realisieren waren. Zukünftig wird man Komponenten aus dem Drucker sicher auch gewisse Intelligenz einbauen können, etwa die Fähigkeit, sich selbst zu reparieren.

WS WIPPERMANN stellt Ihnen eine Plattform zur Verfügung, auf der die ganze Palette der Druck-Verfahren und Material-Varianten mit wenigen Mausklicks abrufbar ist. 

Hier geht’s zum Portal.