Der „elektronische Einkauf“ in der Materialwirtschaft – auch e-Procurement genannt – hat leider noch immer einen entscheidenden Haken: Wir warten weiterhin auf Scotty, der auf Captain Kirks Anweisung die physische Ware zum Verbrauch beamt.

Unser industrielles Verbrauchsmaterial muss nach wie vor händisch bewegt werden: Vom Hersteller über verschiedene weitere logistische Stationen bis zum Endanwender.

Die Propagandisten der elektronischen Beschaffung blenden diese „schmutzigen“ Stufen gern aus und sehen nur den Einkauf. Dort stöbern die Dispoverantwortlichen in bunten e-Katalogen, loggen sich auf Plattformen ein, klicken Auktionen an, pflegen Stammdaten, evaluieren Lieferanten mal so am Bildschirm, lassen best prices aus Clouds regnen und träumen von Big Data. Mit ihren 4.0-Mantras lässt sich trefflich Bullshit-Bingo spielen. 

Das Physische überlässt man anderen. Wir beginnen unsere Arbeit deshalb genau dort: Wir schauen zuerst auf die schmutzigen Stufen und stellen die entscheidenden Fragen! Wenn wir dort saubere Antworten gefunden und als Lösungen eingebaut haben und das auch beweisbar funktioniert, dann haben wir die entscheidenden  Prozesskosten-Einsparungen bereits „im Sack“. 

Danach kümmern wir uns um die „e“-Dinge. Das können wir nämlich auch!