Wenn der Bäcker den Teig rollt, möchte er eine spezielle Oberfläche und Struktur erzielen. Auch mit dem „Schlussrollen“ von Schrauben greifen wir gezielt in das Materialgefüge ein.

Die Abbildung zeigt eine schlussgerollte Schraube nach DIN 912.

Grundlage ist ein Schrauben-Rohling in der geforderten Festigkeitsklasse. Das Norm-Gewinde wird in diesen Rohling eingerollt, nachträglich. Das passiert unter hohem Druck.

Mit der dabei erzeugten Kaltverfestigung der Oberfläche wird eine höhere Dauerhaltbarkeit der Schraube erreicht.

Solche schlussgerollten Schrauben sind fertigungsbedingt teurer als normal gefertigte, aber meist preiswerter als ein Unikat als Sonderteil „geschnitzt“.

Vom „Nachrollen“ sprechen wir, wenn das vorhandene Gewinde einer Schraube nachträglich nochmals gerollt wird. Damit werden mögliche Beschädigungen ausgeglichen und die Lehrenhaltigkeit optimiert.

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