Kundenorientierung???

„Der schnelle Weg in Ihr Büro!“ Mit diesem Slogan wirbt die Post für die Postfachadresse. Sie meint damit, dass der Abholer auf dem Weg vom Frühstückstisch zum Schreibtisch mal eben die Post einsammelt und dann fix durchstartet.

Dumm ist nur, dass die Deutsche Post offenbar nicht weiß, wann der Schreibtisch-Normalo seine Arbeit zu beginnen pflegt.

Sie schließt ihre Postverteilung erst um 9 Uhr 30 ab!

P1000956_ausschnitt_kompGönnen wir dem Büromensch noch ein paar Minuten Fahrtzeit, dann ist er vielleicht gegen 10 Uhr am Arbeitsplatz. Das mag für einen Bänker in Frankfurt vielleicht OK sein, nicht aber für den fleißigen Bleistiftspitzer in Ostwestfalen.

Folge: Die Postfachleerung funktioniert nicht „auf dem Weg“, wir müssen sie separat organisieren, also einen Mitarbeiter extra dafür freimachen und zwei Wege in Kauf nehmen. Das kosten Zeit und Geld, das Postfach ist damit unwirtschaftlich.

Wir waren naiv genug, uns über diese Serviceverschlechterung zu beschweren und zu erwarten, den Postmonopolisten damit zur Einsicht bekehren zu können.  Auf eine verbindliche Antwort mussten wir neun Wochen warten, nicht ohne mehrere Weckbriefe! Aus der Antwort lesen Sie hier einen Auszuge der ebenso dummen wie faulen Ausreden:

„… unterliegt das Ende der Postfachsortierung vielen verschiedenen Faktoren, die wir nur teilweise beeinflussen können. Hierzu gehören beispielsweise die Menge der eingehenden Sendungen, der Zeitpunkt, zu dem die Sendungen in der Filiale eintreffen, aber auch kurzfristige Personalengpässe, Ausfälle von Sortiermaschinen des Briefzentrums und vieles mehr. Deshalb ist es zurzeit leider nicht möglich, die Postfachverteilung früher zu beenden.“

Die Menge der eingehenden Sendungen können Sie und wir beeinflussen, d.h. reduzieren und der Post damit helfen:

Wir sollten zu Postwettbewerbern wechseln, wo immer das möglich ist! Und noch mehr digitale Wege wählen!

Alle weiteren „Gründe“ beschreiben Hausgemachtes und offenbaren damit dickfälliges Kundendesinteresse; so wie wir es auch von anderen Großunternehmen und selbstgefällig-anmaßenden Organisationn gewohnt sind.

Jene Post erlaubt es sich sogar, den Laden wegen Betriebsversammlungen dichtzumachen:

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Kennen Sie aus dem Dunstkreis kleiner und mittlerer, inhabergeführter Unternehmen ähnliche Fälle von „Scheissegal-Haltung“, die nicht relativ kurzfristig die Quittung des Marktes bekommen haben?

Wir haben das Postfach gekündigt.
Jetzt darf die Post uns die Sendungen ins Haus bringen.

Zum Schluss noch einige Steckbrief-Daten, an denen Sie kundendesinteressierte Anbieter erkennen:

  • fehlende Ansprechpartner-Namen
  • fehlende Kontaktdaten für Direkt-Kontakt, nur Kontaktformular
  • gebührenpflichtige „Service“-Telefon-/Fax-Nummern
  • Hotline, Callcenter …
  • Konserventexte (Textbausteine)
  • Schleimsprache: „leider, bitte, danke, tut-uns-leid, würden-uns-freuen-wenn …“
  • Facsimile-Unterschrift oder „dieses Schreiben ist ohne Unterschrift gültig“.

Setzen Sie solche Organisationen
auf Ihre persönliche SCHWARZE LISTE!

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